{"id":2538,"date":"2016-10-13T20:55:52","date_gmt":"2016-10-13T18:55:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bernardrouch.com\/?p=2538"},"modified":"2019-03-22T09:07:34","modified_gmt":"2019-03-22T08:07:34","slug":"das-wahre-innere-ostern-ohne-eile-den-weg-gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernardrouch.com\/de\/das-wahre-innere-ostern-ohne-eile-den-weg-gehen\/","title":{"rendered":"Das wahre, innere Ostern: ohne Eile den Weg gehen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" width=\"233\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.bernardrouch.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/majestas-domini-hitda-codex-233x300-1.jpg\" alt=\"Majestas Domini - Hitda Codex1\" class=\"wp-image-7502\"\/><figcaption>Majestas Domini &#8211; Hitda Codex1<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"p1 wp-block-paragraph\"><span class=\"s1\">Camminare senza fretta significa fermarsi un attimo ad osservare ci\u00f2 che ci circonda. Spesso ci\u00f2 che \u00e8 all&#8217;esterno di noi \u00e8 un riflesso di ci\u00f2 che \u00e8 invece all&#8217;interno. Ci permette di vederci meglio, come quando ci guardiamo allo&nbsp;specchio per vedere il nostro riflesso. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"p1 wp-block-paragraph\"><span class=\"s1\">E&#8216; pi\u00f9 facile riconoscere i nostri comportamenti negli altri che non in noi stessi.&nbsp;Camminiamo un passo dopo l&#8217;altro come per ritrovare il nesso tra l&#8217;interno e l&#8217;esterno.<\/span><\/p>\n\n\n\n<!--more Weiterlesen-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ohne Eile den Weg gehen bedeutet, einen Augenblick lang anzuhalten, um das zu beobachten, was uns umgibt. Oft ist das, was sich au\u00dferhalb von uns befindet, ein Spiegel dessen, was hingegen in unserem Inneren ist. Dies erlaubt uns, uns selbst besser zu erkennen, so wie wir uns im Spiegel betrachten, um unser Spiegelbild zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist leichter, unser Verhalten in den anderen zu erkennen, denn in uns selbst. Machen wir einen Schritt nach dem anderen, um den Zusammenhang zwischen dem, was in uns ist und dem, was au\u00dferhalb von uns ist, wiederzufinden.&nbsp;<br>Zwischen dem heiligen Inneren, in dem sich unsere Seele aufh\u00e4lt, und dem \u00c4u\u00dferen, wo sie sich erfahren kann. Zwischen dem Ort, an dem wir uns selbst h\u00f6ren k\u00f6nnen, und dem Ort, der es uns erlaubt, die anderen zu h\u00f6ren. Zwischen dem Atem, der uns mit dem G\u00f6ttlichen vereint, und dem Atem, der uns mit den anderen verbindet. So ist das Gehen ohne Eile etwas, das wir vergessen haben und das wir wiederfinden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der technische Fortschritt hat uns viele Mittel der Kommunikation gebracht, viele M\u00f6glichkeiten, unmittelbar miteinander in Verbindung zu treten. Dies ist eine offensichtliche Hilfe in unserem t\u00e4glichen Leben. Gleichzeitig gibt es jedoch auch Momente, in denen wir weder laufen, noch versuchen sollten, die Geschwindigkeit, mit der wir die Dinge erledigen, zu erh\u00f6hen. Erinnern wir uns daran, dass es eine Zeit gab, in der es weder Internet noch Handys gab, und in der die Dinge trotzdem gemacht wurden, wenn auch in einem anderen Rhythmus. Das Unterscheidungsverm\u00f6gen hilft uns, uns nicht abzuhetzen und die Dinge in die rechte Perspektive zu bringen. Das zu viele Tun \u2013 wenn auch manchmal notwendig \u2013 bringt uns h\u00e4ufig dazu, nicht mehr wir selbst zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die sozialen Netzwerke k\u00f6nnen das konstante Bed\u00fcrfnis erzeugen, immer in der Gesellschaft anderer zu sein, von anderen umgeben zu sein.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"253\" src=\"https:\/\/www.bernardrouch.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/passi-nella-sabbia-1.jpg\" alt=\"Passi nella sabbia\" class=\"wp-image-7504\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sich Momente zu g\u00f6nnen, in denen wir ohne Eile unseren Weg gehen, erlaubt uns, die Botschaften Christi besser zu verstehen: sein Gehen, um die St\u00e4dte, die Menschen und die Herzen zu erreichen, und um die Seele jedes einzelnen zu ber\u00fchren. Er ist langsam gegangen, obwohl er wusste, dass sein Gang ein Ende haben w\u00fcrde. Es war eine an sich kurze Zeit, angesichts der Tatsache, dass seine Verk\u00fcndigung nur drei Jahre gedauert hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute k\u00f6nnen wir es uns nur schwer vorstellen, aber die Lebenserwartung vor zweitausend Jahren betrug drei\u00dfig Jahre, und die Menschen nahmen sich die Zeit, um zu leben. Jesus wusste, dass er eine Frist hatte, um seine Mission zu erf\u00fcllen. Sein Einherschreiten, den Boden mit seinen F\u00fc\u00dfen zu ber\u00fchren, war ein Gehen, um mit sich selbst und mit dem Vater in Verbindung zu bleiben. Nur so konnte er mit allem gleichzeitig vereint sein, nie ein falsches Wort, nie eine falsche Geste, aber jene M\u00f6glichkeit, zu antworten und die Botschaft zu bringen, gerade weil er immer in sich selbst gegenw\u00e4rtig war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser heutiger Wunsch f\u00fcr euch alle ist, den Weg bewusst zu gehen, durch das Leben zu gehen und allem, was geschieht, Aufmerksamkeit zu schenken. Aufmerksamkeit schenken bedeutet auch, eine Nachricht zu h\u00f6ren und zu beobachten, was passiert, wenn wir sie in dieser Haltung annehmen. Nur so k\u00f6nnen wir zu dem wiedererwachen, was der Planet heute wirklich braucht. Wiedererwachen mit der neuen Absicht, vor allem uns selbst zu verbessern, ohne dabei zu nachsichtig zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um vollst\u00e4ndig zu sein, muss diese Haltung in das t\u00e4gliche Leben getragen werden, mit dem Wunsch, wirklich die Einheit mit sich selbst, mit dem Vater, mit dem G\u00f6ttlichen, mit den anderen zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oft wird in der Eile die Bedeutung dieser \u201eheiligen Woche\u201c vergessen. Und zwar, die Abschnitte des Lebens Christi, welche die Abschnitte unseres eigenen Lebens sind, zu leben und wieder zu erleben. Jedes Mal, wenn uns etwas beunruhigt, eine Ver\u00e4nderung oder ein Leiden eintritt, das eine Ver\u00e4nderung bewirken k\u00f6nnte, sollten wir uns an jenen Tod am Kreuz erinnern. Erinnern wir uns daran, dass das Leiden im direkten Verh\u00e4ltnis zu unserem Widerstand der Ver\u00e4nderung gegen\u00fcber steht. Dieses Bewusstsein sollte uns die Kraft geben, nicht locker zu lassen, den Griff nicht zu l\u00f6sen, um in uns selbst wiedergeboren zu werden. Die Tage vor Ostern sind Tage der Vorbereitung, die wir eben ohne Eile leben sollten, uns daran erinnernd, dass dann der Abschluss der heiligen Woche jener glorreiche Tag des Osterfestes ist, jener Tag, an dem das Leiden und die Ungl\u00e4ubigkeit dem gegen\u00fcber, was geschehen war, dem Erstaunen und der Freude \u00fcber die Verwirklichung seines Wortes gewichen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00f6ge dieser Tag des Osterfestes ein Ansto\u00df zum Nachdenken, ein Augenblick des Innehaltens sein. Nach dem Bild des gekreuzigten Christus, das das Bild der vergangenen Tage war, lassen wir nun mit geschlossenen Augen das Bild eines Mannes in uns aufsteigen, der, eingeh\u00fcllt in Licht, dieses Licht um sich verbreitet. Ist es nicht das, wozu uns der Christus in uns anspornen sollte, jeden Tag, in unserem Sein?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allen ein Frohes Osterfest<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angela Cadrobbi und Bernard Rouch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Camminare senza fretta significa fermarsi un attimo ad osservare ci\u00f2 che ci circonda. Spesso ci\u00f2 che \u00e8 all&#8217;esterno di noi \u00e8 un riflesso di ci\u00f2 che \u00e8 invece all&#8217;interno. Ci permette di vederci meglio, come quando ci guardiamo allo&nbsp;specchio per vedere il nostro riflesso. 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